Bauen und Wohnen im Alter

Das Leben bringt Veränderung. Immer häufiger gehört dazu auch der Wunsch, das Wohnumfeld in der zweiten Lebenshälfte nochmal zu ändern. Die Liebe zu Mensch und Natur ist sicher auch hier der wichtigste Grund, der einen Ortswechsel nötig macht, aber auch die Frage, wie man als Senior alleine sein Wohnen meistern kann.

Im Alter andere Anforderungen an das Wohnen

Wie werde ich frühstücken? Wohin gehe ich zuerst, wenn ich vom Einkaufen komme? Neben den eigenen Vorstellungen, wie das Haus aussehen und wo das Haus stehen soll, kommen für diese Lebensphase spezielle weitere Fragestellungen hinzu. Von Vorteil ist es, wenn man sich in der Planung etwas Zeit nimmt und mit seinem Planer gut abstimmt. Christian Wenisch von http://www.lebenbauenwohnen.de/ beschreibt die Anforderungen so: “Natürlich muss es barrierefrei, gesund und leicht zu pflegen sein. Aber es soll auch die innersten Wünsche der Bewohner treffen. Hier ist es hilfreich, sich vorzustellen, wie man in dieser neuen Wohnung oder dem neuen Haus wohnen wird. Bei Gesprächen mit dem Planer hilft es, alltägliche Situationen gemeinsam durchzuspielen und auf künftige Situationen einzugehen.”

Smarthome und Aufzüge leicht nachrüstbar?

Eine gute Hilfe ist es laut Wenisch, in der Planung auf die Massivholzbautechnik zu setzen. Erstens ist die Wohnqualität in einem solchen Haus überragend und zweitens kann man bei dieser Bauweise auch leicht Aufzüge oder Treppenlifte nachträglich einbauen. Die richtige Planung der elektrischen Verkabelung und die richtige Vorbereitung von Türen und Fenstern kann darüber hinaus dafür sorgen, dass wir – gerade auch wenn wir im Alter nicht mehr so fit sind – uns in unseren vier Wänden wohl fühlen.

Bild: Bigstockphoto.com / Andy Dean Photography