Altersgerechtes Wohnen für Senioren

Im Laufe der Jahre passen die meisten Menschen ihr Zuhause mehr und mehr ihren individuellen Vorlieben an. Mit bestimmten Einrichtungsgegenständen werden oft sogar Erinnerungen verbunden.

Dennoch gibt es zahlreiche Gründe auch im Alter nochmal umzuziehen. Manch einer möchte seinen Lebensabend gerne in die Nähe seiner Familie verbringen. Andere legen Wert auf eine medizinische rund um die Uhr Versorgung. Wieder andere empfinden ihren Wohnraum -durch den Tod des Partners oder den Auszug der Kinder – als zu groß. Nicht selten bewirkt auch Einsamkeit den Wunsch nach einem neuen Umfeld.

Doch selbst, wenn die Entscheidung für ein neues Zuhause frühzeitig getroffen wird, fühlen sich viele ältere Menschen durch das große Angebot an Wohnformen überfordert. Dabei ist es gar nicht so schwer sich richtig zu entscheiden. Grundlegend dafür ist die Frage welche Erwartungen an das neue Zuhause gestellt werden.

Wer beispielsweise auf jeden Fall in seiner Wohnung bleiben möchte, braucht gar nicht erst nach Seniorenheimen zu suchen. Wer dagegen auf intensive medizinische Betreuung angewiesen ist, trifft mit einem spezialisierten Pflegeheim die richtige Entscheidung. Oft gibt es auch Kompromissmöglichkeiten, die Bedürfnisse und Wünsche optimal zu verbinden. Eine Mischform aus Betreuung und Selbstständigkeit bieten zum Beispiel Einrichtungen des Betreuten Wohnens. Deren Bewohner können Hilfsleistungen individuell und nach Bedarf buchen. Ein Notrufsystem und Barrierefreiheit bieten zusätzlichen Komfort.

Wer sich für eine Wohnform entschieden hat, kann sich schnell und unkompliziert im Internet informieren. Das Portal Wohnen-im-Alter.de listet nicht nur alle gängigen Wohnformen für Senioren auf, sondern bietet auch eine praktische Suchfunktion. So lassen sich entweder alle Einrichtungen im Umkreis suchen oder gezielt bestimmte Angebote. Der Filter ermöglicht es sogar einen Höchstpreis anzugeben oder die Ergebnisse auf ein bestimmtes Betreuungsangebot zu beschränken (z.B. für Demenzkranke). Bei Fragen kann eine kostenlose telefonische Beratung in Anspruch genommen werden. Vergleichen Sie hier die unterschiedlichen Wohnformen im Alter.

Betreute Wohngruppen für Senioren

Im Alter stellt sich für viele Menschen die Frage, wie lange sie noch selbstständig in ihrer eigenen Wohnung leben können. Eine betreute Wohngruppe für Senioren ist hier eine gute Alternative. Diese Lebens- und Wohnform garantiert eine gute Versorgung und Betreuung. Sie unterstützt aber auch den Wunsch älterer Menschen nach Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.

Die betreute Wohngruppe für Senioren als sinnvolle Wohnmöglichkeit im Alter

In einer betreuten Wohngruppe ist das Lebensumfeld auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt. Mehrere ältere Menschen bilden zusammen eine Wohngemeinschaft. In der Regel variiert die Bewohnerzahl zwischen drei und fünf Personen. Jeder der Bewohner verfügt über einen eigenen Schlaf- und Wohnraum. Die Küche, das seniorengerecht ausgestattete Badezimmer und ein Gemeinschaftsraum werden von allen Bewohnern genutzt. Eine ausgebildete Pflegekraft und eine Hauswirtschaftskraft stehen den Bewohnern im täglichen Leben zur Seite. Die Senioren organisieren ihren Alltag selbstständig und miteinander. Gemeinsame Unternehmungen sorgen für Unterhaltung und bringen Freude ins Leben.

Die bessere Alternative zum Altenheim

Eine betreute Wohngruppe bietet gegenüber dem herkömmlichen Altenheim wesentliche Vorteile. Die Selbstständigkeit der Bewohner bleibt weitestgehend erhalten. Die eigene Haushaltsführung fördert den Wohlfühlfaktor, niemand muss das Gefühl haben, dass er ständig auf Hilfe angewiesen ist. Außerdem beugt der tägliche Kontakt mit anderen Menschen der Einsamkeit vor. Auch wenn die Kräfte nachlassen und der Gesundheitszustand schlechter wird, ist die betreute Wohngruppe in der Lage, dem Bewohner ein sicheres Zuhause zu bieten. Die zuständigen Pflegekräfte versorgen den älteren Bewohner mit all seinen Einschränkungen zuverlässig. Zudem ist eine betreute Wohngruppe kostengünstiger als ein Platz in einem Altenheim.

Soziale Netzwerke für die Generation 50 plus

Die Generation 50 plus ist die am schnellsten wachsende Nutzergruppe im Internet. Inzwischen gibt es immer mehr Foren und soziale Netzwerke, die sich speziell an die sogenannten “Silver Surfer” richten.

In den ersten Jahren des Internet-Booms überwog bei der Generation 50plus, die mit Radio und Fernsehen aufgewachsen ist, meist noch die Skepsis gegenüber dem neuen Medium. Aber mit der Allgegenwärtigkeit von Computern entdecken auch immer mehr Ältere die Netzwelt. Zunächst standen Einkaufsmöglichkeiten und die Suche nach speziellen Informationen im Vordergrund. Das Internet erleichtert darüber hinaus auch den Kontakt zu den Kindern und Enkelkindern. Mit alten Freunden und neuen Urlaubsbekanntschaften können Sie ebenfalls in Verbindung bleiben.

Das erste soziale Netzwerk, das die Generation 50plus für sich entdeckte, war Facebook. Allerdings war es vielen der jüngeren Generation unangenehm, dort auf ihre Eltern zu treffen. Außerdem war es vielen älteren Menschen zu bunt und zu beliebig. In sozialen Netzwerken, die speziell auf die Bedürfnisse der älteren Generation zugeschnitten sind, fällt es den Meisten deutlich leichter, sich über für sie interessante Themen auszutauschen.

Neben allgemeinen Foren gibt es inzwischen auch soziale Netzwerke für die Generation 50plus, die unterschiedliche thematische Schwerpunkte haben. Egal ob Partnersuche oder Hobby – für alle Interessensgebiete finden Sie eine geeignete Plattform. Der große Unterschied zu Facebook und Co. ist dabei, dass meist Wert darauf gelegt wird, auch persönlich untereinander Kontakt zu knüpfen. Viele der sozialen Netzwerke bieten deshalb auch regionale Treffen an.

Flirten ab 50

Flirten will gelernt sein, und dass in jedem Alter. Dass auch Menschen ab 50 einen neuen Lebenspartner suchen, ist eigentlich nichts ungewöhnliches. Gerade wenn man nach einer Trennung längere Zeit Single war, entsteht wieder zunehmend das Bedürfnis nach einem festen Partner. Partnersuchende ab 50 müssen dann oft feststellen, dass sie das Flirten fast verlernt haben. Doch nur, wer an sich arbeitet und seine Scheu überwindet, wird erfolgreich flirten und nach einem geeigneten Partner Ausschau halten können. Dabei ist es wesentlich einfacher, als viele denken, wenn man ein paar grundsätzliche Dinge beachtet.

Tipps und Tricks für das erfolgreiche Flirten ab 50

Zunächst sollte man sich klar machen, dass Anbandeln fit und jung hält und gerade auch in der zweiten Lebenshälfte Spass macht. Der Welt mit einem Lächeln und einem neugierigen Blick begegnen, und schon ist der Anfang gemacht.Die grosse Lebenserfahrung hilft Singles über 50 ebenfalls dabei, das Flirten wieder zu erlernen. Flirtwillige sollten auch mit 50 auf das Äussere achten und sich, je nach Typ, gekonnt in Szene setzen.

Warum also nicht ein paar Euro in eine Farb-und Stilberatung investieren. Bevor man aktiv auf die Suche geht und flirtet, sollte man erst mal für sich selbst attraktiv sein, einfach mal in den Spiegel schauen und sich selbst anlächeln. Jeden Menschen vorbehaltlos wohlwollend betrachten, gezielt den Augenkontakt suchen und auch wirklich raus aus dem Haus unter die Leute gehen. Gelegenheiten gibt es reichlich. Flirttechniken erlernen und ausprobieren, Flirten zu seiner Leidenschaft machen und sich von Mißerfolgen nicht abschrecken lassen. Wer so an die Sache herangeht, ist schon bald nicht mehr alleine.

Die Pflegestufen der Pflegeversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung gibt es nun seit 1995. Bei eintretender Pflegebedürftigkeit besteht die Möglichkeit entsprechende Leistungen bei den zuständigen Pflegekassen zu beantragen und zu erhalten. Unterstützende Hilfen werden in Form von finanziellen Zuschüssen und Sachleistungen gewährt. Außerdem ist die Kombination beider Varianten möglich. Einer Inanspruchnahme der Leistungen geht jedoch immer die Zuordnung in eine der drei Pflegestufen voraus.

Kriterien der drei Pflegestufen
Eine Antragstellung zieht gleichzeitig eine Begutachtung des Pflegebedürftigen mit sich. In dieser wird festgestellt, welche Einschränkungen konkret vorliegen. Der Grad der Hilfsbedürftigkeit und der folglich anzusetzende zeitliche Aufwand bestimmen die Pflegestufe.

Pflegestufe 1:
Diese Stufe erhalten Bedürftige, bei denen erheblicher Pflegeaufwand besteht. Die täglichen pflegerischen Tätigkeiten müssen mindestens 45 Minuten in Anspruch nehmen. Der Gesamtbedarf an Hilfen, einschließlich Körperpflege und Ernährung, beträgt hier durchschnittlich 90 Minuten täglich. Zudem wird mehrmals wöchentlich Hilfe bei der Hausarbeit benötigt.
Pflegestufe 2:
Hierbei muss eine schwere Bedürftigkeit vorliegen, bei der der tägliche Aufwand sich mindestens auf drei Stunden beläuft. Davon sind mindestens zwei Stunden pflegerische Aufgaben. Der Bedarf kennzeichnet sich dann, wenn mindestens drei Mal täglich zu unterschiedlichen Zeiten Hilfen notwendig sind.
Pflegestufe 3:
Diese Stufe erfordert den Nachweis einer Schwerstpflegebedürftigkeit. Es ist ein täglicher Aufwand von mindestens fünf Stunden täglich erforderlich, wovon mindestens vier mit pflegerischen Tätigkeiten abgedeckt sein müssen. Die Bedürftigkeit erstreckt sich über einen Zeitraum von 24 Stunden täglich, das heißt auch mehrmalige nächtliche Hilfeleistungen zeigen sich als unentbehrlich.

Jobsuche ab 50

Wer die 50 überschritten hat, der kann oft ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, noch einen Job zu finden. Doch auch Menschen, die über 50 Jahre alt sind, können eine Suche nach einem neuen Arbeitsplatz durchaus erfolgreich bestreiten.

Bestehende Kontakte nutzen
Gerade die lange Lebens- und Berufserfahrung kann für Menschen ab 50 von Nutzen sein. Denn nicht selten findet sich für ältere Menschen ein neuer Arbeitsplatz über persönliche Kontakte. Im Laufe der Jahre werden schließlich zahlreiche Menschen im privaten und beruflichen Umfeld kennengelernt, die vielleicht dazu beitragen können, eine neue berufliche Anstellung zu finden. Darüber hinaus sorgt insbesondere die Berufserfahrung selbst oft auch für einen neuen Job. Denn zahlreiche Arbeitgeber schätzen schließlich neue Mitarbeiter mit Erfahrung und umfangreichen Fachkenntnissen. Hierbei sind es vor allem kleinere Unternehmen, die gerne auf erfahrene Bewerber zurückgreifen.

Spezielle Internet-Plattformen ansteuern
Bei der Jobsuche ab 50 sollten auch besondere Wege eingeschlagen werden. So gibt es gerade im Internet immer mehr Plattformen, die auf Jobsuchende spezialisiert sind, die über 50 Jahre alt sind. Auf diesen Plattformen finden sich nicht nur ausgewählte Jobangebote, sondern auch Möglichkeiten, sich und seine Erfahrung selbst, neuen potenziellen Arbeitgebern anzubieten. Da sich hier vor allem Unternehmen an die jeweilige Plattform richten, die speziell auf der Suche nach Menschen ab 50 sind, können die Erfolgsquoten höher eingestuft werden, bald wieder einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Ebenso bieten zahlreiche Spezialisten im Internet die Entwicklung von persönlichen Bewerbungsstrategien bei der Jobsuche ab 50 an.

Tipps zur Goldenen Hochzeit

Die Goldene Hochzeit ist ein bewegender Moment im Leben eines Ehepaares. 50 gemeinsam verbrachte Jahre verdienen eine würdige Feier für das glückliche Jubelpaar. Die ganze Familie macht sich Gedanken, wie sich das Ehrenfest besonders würdig und gelungen gestalten lässt.

Zu Hause oder in einem Saal Goldene Hochzeit feiern
Wie und in welchem Umfang eine Goldene Hochzeit gefeiert wird, hängt natürlich auch vom Gesundheitszustand des Jubelpaares ab. Sind beide gesund und fit, steht einer fröhlichen Feier im Familienkreis nichts im Wege. Je nachdem wie groß die Festgesellschaft ist, wird zu Hause oder in einem angemieteten Saal gefeiert. Dort wird die festlich und liebevoll dekorierte Tafel aufgebaut, an der das Paar einen Ehrenplatz einnimmt.

Eine kleine persönliche Rede halten
Besonders originell ist es, eine kleine Rede auf das Goldene Hochzeitspaar zu verfassen und vorzutragen. Dies kann als kleine Geschichte oder in Reimform geschehen. Erzählt wird in heiter-besinnlicher Form die Geschichte der Ehe, kleine Ankedoten kommen dabei besonders gut an. Es gibt auch professionelle Redenschreiber und Textagenturen im Internet, die gegen Honorar solche Reden schreiben.

Statt feiern auf Kreuzfahrt gehen
Es gibt auch Ehepaare, die am Tag ihrer Goldenen Hochzeit auf jeglichen Rummel verzichten wollen. Falls beide noch fit genug sind, kann die Familie sie statt einer Feier mit einer Reise überraschen. So bietet sich eine schöne Kreuzfahrt als Geschenk aus Anlass einer Goldhochzeit an oder ein paar erholsame Tage in einer schönen Pension.

Umschulung noch mit 50?

Umschulungen bieten neue, berufliche Alternativen für Menschen, die mit ihrer bisherigen Arbeit unzufrieden sind oder die, etwa bedingt durch einen Unfall oder eine Erkrankung, ihrem alten Beruf nicht mehr ausüben können. In der Regel dauert eine Umschulung, wie eine Ausbildung, 3 Jahre und besteht aus praktischen und schulischen Teilen.

Eine Umschulung mit 50 -Die richtige Entscheidung?

Natürlich gibt es bei dieser Frage Pro- und Contra-Argumente, wie bei beinahe jeder Fragestellung.
Einige Grundfragen sollte man sich jedoch in jedem Fall stellen:

Möchte ich tatsächlich noch etwa 20 Jahre in meinem bisherigen Beruf weiter arbeiten?
Wäre ich auch ohne eine Einstellung, etwa als Frührentner/in mit meinem Leben zufrieden?
Bin ich bereit, Neues zu lernen und Unbekanntes für mich zu entdecken?
Gibt es ein Berufsfeld, was mich vielleicht schon immer interessiert hat und in dem ich gerne arbeiten würde?
Bin ich auf das Geld, welches ich bisher verdiene, angewiesen (z.B. durch Unterhaltspflichten, Schulden, Raten, Lebenshaltungskosten,…)

Diese Fragen können grundsätzlich schon bei der Problematik helfen. Sicherlich werden nun einige denken, dass es nicht unbedingt einfach ist, mit 50 zusammen mit Jugendlichen Berufsstarter zu sein, dabei gilt es jedoch zu bedenken, dass in einer Umschulungsmaßnahme in der Regel alle Teilnehmer schon etwas älter sind.
Wer denkt, dass er mit seinem Beruf dauerhaft nicht mehr glücklich sein kann, sollte unbedingt etwas ändern, ehe er/sie am Burnout-Syndrom erkrankt. Wer gesundheitsbedingt nicht wie bisher weiter arbeiten kann, für den ist eine Umschulung eine interessante und herausfordernde Alternative zum tristen Frührentner-Dasein.

Altersvorsorge ab 50

Bedingt durch die täglichen Aufgaben im Berufsleben und die wichtigen Aufgaben in der Familie treten Rente und Altersvorsorge bei vielen Menschen in den Hintergrund. Fast täglich liest man in den Print Medien über unsichere Renten und fehlende, ausreichende Vorsorge im Alter. Um mit der eigenen Altersvorsorge zu beginnen ist es aber nie zu spät.

Auch für die Altersvorsorge ab 50 gibt es viele Möglichkeiten

Die Kinder sind bei Menschen ab 50 meist aus dem Haus. Wohneigentum oder andere Immobilien sind, wenn vorhanden, zum größten Teil abgezahlt oder komplett bezahlt. Auch wer zur Miete wohnt, sollte sich Gedanken über den Umzug in eine kleinere, altersgerechte Wohnung machen. Auch überflüssige Versicherungen, oder Versicherungen die die durch lange Laufzeiten dynamisiert wurden, können gekündigt und gegebenenfalls durch günstigere Produkte ersetzt werden. Das dadurch eingesparte Geld kann in die eigene Altersvorsorge ab 50 investiert werden.

Durch die verlängerten Arbeitszeiten bis weit über das Erreichen des 60. Lebensjahres, kann gut und gerne die nächsten 10 – 15 Jahre für die eigene Rente gesorgt werden. Riester- oder Rürupp-Renten (bei Selbstständigen und Freiberuflern) können auch noch in diesem Alter abgeschlossen, oder die Beiträge erhöht werden. Auch Tagesgelder oder vom Bund geförderte Tagesgeldanleihen sind eine gute Alternative für die Altersvorsorge ab 50. Auf unsichere Anlageformen wie Aktien oder Wertpapiere ohne feste Verzinsung sollte in jedem Fall verzichtet werden. Auch Lebensversicherungen und Bausparverträge sollten nicht als gewinnbringende Anlageform für das Rentenalter gewählt werden.

Haarpflege ab 50

Das Problem, das hier angeschnitten werden soll, betrifft Frauen wie Männer, die ein Alter von um die 50 erreicht haben. Das Haar wird dünner und feiner, es verliert seine Farbe, ist brüchiger und empfindlicher als zuvor. Natürlich wünscht man sich, auch mit 50 noch ansprechend und attraktiv auszusehen, wobei die Frisur keine unwesentliche Rolle spielt. Im Folgenden einige Tipps, die gegen typische, altersbedingte Haarprobleme helfen sollen.

Haarausfall -was kann man tun und wie beugt man vor?

Bedingt durch die Hormonumstellung im Körper verlieren viele Menschen ab 50 vermehrt Haare, was auf Dauer sichtbar wird. Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich, schon frühzeitig, bevor der Haarausfall eingesetzt hat, mit einer Coffeintherapie zu beginnen. Dies ist weitaus einfacher und kostengünstiger, als es sich zunächst anhören mag. Zu einer Coffeintherapie gehören im Wesentlichen ein Coffeinshampoo sowie ein Coffein-Tonikum. Der Wirkstoff dringt in die Haarwurzeln ein, kräftigt diese und verankert sie fester in der Kopfhaut, was den Haarausfall erheblich mindern kann. Diese speziellen Mittelchen gibt es rezeptfrei in Apotheken, aber auch kostengünstig in Drogerien und Supermärkten.

Die Haare schonend färben

Das Färben der Haare, am besten in dem Farbton, den sie auch von Natur aus haben, hilft, weniger alt auszusehen, denn viele Menschen mögen den Anblick von ergrautem Haar nicht. Hierfür gibt es spezielle, schonende Haarfarbe, die auch dünnen und feinem Haar dank der milden und natürlichen Inhaltsstoffe nicht schaden. So kann man recht einfach ein paar Jahre “wegmogeln”.

Kommen Sie in die besten Jahre

Die Abstände zwischen zwei Haarkolorationen werden kürzer, morgens um drei sind Sie glockenwach und die Haut um Augen und Wangen ist weniger fest. Tragen Sie es mit Fassung. Sie können das Altern nicht verhindern. Gute Laune und eine positive Lebenseinstellung sind Gold wert, wenn es gilt, die kleinen und größeren Fährnisse im nächsten Lebensabschnitt zu meistern. Schließlich können Sie blendend aussehen, auch wenn Sie keine Hüfthosen mehr tragen wollen.

Gute Pflegeprodukte für eine schöne Haut im Alter

Was Sie tun können? Gönnen Sie Ihrer Haut eine gute Pflegeserie. Morgens und abends reinigen Sie Ihre Haut am besten ohne Produkte, die Alkohol enthalten oder Seife. Sie laugen die Haut zusätzlich aus. Toner entfernt auch die letzten Cremereste und bereitet auf die nachfolgenden Inhaltsstoffe der Pflegeprodukte vor. Wählen Sie tagsüber eine Creme mit Lichtschutzfaktor. Nachts läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren. Nutzen Sie diesen Umstand und tragen Sie eine reichhaltige Nachtcreme auf. Bauen Sie regelmäßig eine Intensiv-Kur ein und nutzen Sie Pausen für eine entspannende Maske.

Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut?

Inzwischen weiß man, wie wichtig Fitness, gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf sind. Wohlbefinden spiegelt sich auch in einer strahlenden Haut. Vitamin C ist ein hervorragender Radikalenfänger, gemäßigter Sport und Bewegung an der frischen Luft sorgen für eine bessere Durchblutung und Versorgung aller Zellen mit Sauerstoff. Abgesehen davon beugt man dem Muskelabbau vor. Trinken Sie ausreichend, Alkohol mäßig und verzichten Sie auf Nikotin. Ihre Haut dankt es Ihnen.

Pflege zu Hause statt Altersheim

Viele Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, für ihre Kinder und Enkel da waren, sie versorgt und ihnen finanziell unter die Arme gegriffen haben, bekommen es mit zunehmendem Alter mit der Angst zu tun, dennoch von genau diesen Personen ins Altersheim abgeschoben zu werden. Da helfen nur ganz offene Gespräche im Kreise der Familie, die man rechtzeitig führen sollte, wo über Alternativen gesprochen wird, um dem alten Menschen die Angst und Ungewissheit zu nehmen.

Begeistern Sie sich für Pflege zu Hause statt Altersheim!

Die älteren Menschen sind weise und lebenserfahren, sie können den Enkeln und jüngeren Erwachsenen noch eine ganze Menge beibringen und sie an ihrer großen Lebenserfahrung teilhaben lassen. Wenn ältere Menschen sich liebevoll bei ihren Kindern oder sonstigen Verwandten aufgehoben wissen, dann laufen sie meist noch zu Höchstformen auf. So lange es ihnen körperlich und gesundheitlich möglich ist, werden sie sich im Haushalt nützlich machen, vielleicht sogar noch kochen oder backen und sicherlich auch mal die Enkelkinder hüten. Sie lieben es, wenn man sich um sie versammelt und sie ihre spannenden Lebensgeschichten zum Besten geben können. Es ist immer ein Gewinn wenn “Alt und Jung” als neuzeitliches Mehrgenerationenhaus unter einem Dach zusammen leben, da profitiert einer vom anderen.

Was wenn wirklich ein Pflegefall daraus wird?

Dann gibt es die Einstufung in drei verschiedene Pflegestufen, so dass man finanziell abgesichert ist und die staatlichen Sozial- oder privaten Pflegestationen kommen ins Haus und unterstützen die Angehörigen rund um die Uhr bei der Pflege. Die Krankenkassen bezahlen auf Antrag Hilfsmittel aller Art, so dass die häusliche Pflege heutzutage zu einem “Rundum-Sorglos-Paket” avanciert ist.

Was ändert sich im Leben ab 50?

Zunächst einmal ist festzustellen, dass mit dem fünfzigsten Lebensjahr nicht irgendwo im Körper ein Schalter umgelegt wird mit der Folge: Jetzt ist man alt! Vielmehr handelt es sich um eine schleichende Erkenntnis, die irgendwo rund um die 50 einsetzt.

Ruhm, Macht, Geld, Statussymbole? Braucht man nicht mehr – hat man schon.
Jeder altert in der gleichen Geschwindigkeit – kein Grund für Neid oder Schadenfreude.
Gesund sein will jeder, es wird schwieriger je älter man wird – Vorsicht ist angesagt.
Was heute noch möglich ist, geht in 10 Jahren vielleicht nicht mehr – Man muss vorausschauen

Hat man schon

Die Wohnung ist eingerichtet, vieles auf der Welt hat man schon gesehen, für Beförderungen ist man häufig ohnehin zu alt, die Existenz ist gesichert. Man muss also nicht mehr an Stühlen sägen oder die Ellenbogen ausfahren, um in der Hierarchie zu klettern. Gelassen und mit Ruhe kann man den Tag beginnen.

Kein Grund für Neid oder Schadenfreude

Jeder wird älter, sofern er nicht vorher einen Unfall hat. Aus der jetzigen Perspektive beginnt man, die jetzt Zwanzigjährigen ob ihres Eifers und der Hektik zu belächeln. Selbst hat man sich in diesem Alter über die fünfzigjährigen aufgeregt, weil sie sich über nichts mehr aufregen.

Vorsicht ist angesagt

Ob es einem gefällt oder nicht. Jenseits der fünfzig wird man anfälliger für Krankheiten und man steckt sie nicht mehr so leicht weg. Der Erhalt der Gesundheit rückt viel weiter in den Vordergrund als in jungen Jahren.

Man muss vorausschauen

Was mit 60 noch möglich ist, geht mit 80 vielleicht nicht mehr. Das sollte man beispielsweise bei Renovierungen oder Reisen bedenken und sein Leben nach dem Grad der Anstrengung sortieren.

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