Gutes Gehör bis ins hohe Alter – gerade ab 50+ für Hörschutz am Arbeitsplatz sorgen

Ein gutes Gehör sorgt für Lebensqualität. Besonders im Alter nimmt die Leistung des Gehörs meistens spürbar ab. Der Grund hierfür lässt sich aber nicht immer nur auf das Altern an sich finden, sondern vielmehr auf die Strapazen, welche man seinem Gehör täglich aussetzt. Gerade am Arbeitsplatz für Arbeitnehmer ab 50 Jahren sollte ein ausreichender Hörschutz gewährleistet sein, denn das Gehör muss gehütet werden.

Achtung vor unscheinbaren Lärmquellen

Es gibt Lärmquellen, die nimmt man direkt als störend wahr. Es gibt aber auch solche, die nimmt man gar nicht direkt als störend oder schädlich wahr. Ein lautes Gespräch kann zum Beispiel den gleichen Schallpegel erreichen wie ein Rasenmäher. Aus diesem Grund ist nicht nur ein Hörschutz auf Baustellen, Industrie oder an Flughäfen sicherzustellen, sondern auch in Büros, Arztpraxen oder Schulen. Weitere Informationen dazu bei Sonicshop.de.

Lärm schädigt nicht nur das Gehör

Eine dauerhafte Beschallung im oberen Dezibel-Bereich sorgt nicht nur für eine Schädigung des Gehörs. Lärm erhöht den Stresspegel, was wiederum u.a. zu Herzproblemen, Magenproblemen oder Depressionen führen kann. Auf der anderen Seite gibt es viele Risikofaktoren, welche die Schädigung des Gehörs begünstigen. Rauchen, Magnesiummangel und Stress können nachweislich die Hörleistung negativ beeinträchtigen. Mit einem gesunden Lebensstil kann man also bereits dafür sorgen, dass sich der Hörverlust im Alter in Grenzen hält.

Lärmquellen erkennen und eindämmen

Lärmquellen sollten zunächst als solche erkannt werden, bevor man diese eliminiert. In Maschinenfabriken, an Flughäfen, auf Baustellen oder am Fließband, kann man als einzelner Arbeitnehmer wenig gegen die Lärmquelle an sich tun. Hier sollte das Gehör direkt geschützt werden, z.B. durch geeignete Ohrstöpsel oder Gehörschutz mit Bügel. Im Büro können kleinere Taten bereits für große Auswirkungen sorgen. Alleine das Schließen von Fenstern kann in den Räumen den Lärm wesentlich verringern. Hier sollte in den Pausen ausreichend gelüftet werden oder nur in bestimmten Zeitabständen. In Großraumbüros hat sich das Aufstellen von Trennwänden zwischen einzelnen Tischgruppen etabliert. Diese fangen störende Schallwellen ab und verringert den Lärmpegel enorm. Eine weitere Maßnahme ist die räumliche Trennung von Druckern zu den Produktionsräumen. Auch die Verwendung von leisen Computer-Lüftungen ist eine bewährte Eindämmung von Lärm.

Weitere Maßnahmen haben sich in der Praxis bewährt:

  • Teppichböden weisen im Vergleich zu Holzböden eine ausreichende Schallabsorption auf
  • Pflanzen sehen nicht nur schön aus im Raum, sondern absorbieren ebenfalls eine Menge Lärm
  • Möbel aus Holz absorbieren Lärm besser als Möbel aus Glas oder Stahl
  • Das Telefonieren mit Headsets anstelle von klassischen Telefonhörern entlastet das Gehör

Bild: bigstockphoto.com / aliced