Barrierefrei Wohnen: Möglichkeiten der Förderung von Umbaumaßnahmen

Durch den demografischen Wandeln verändern sich auch die Bedürfnisse an den Wohnraum. Eine zunehmende Zahl von älteren Menschen wünscht sich, trotz körperlicher Einschränkungen möglichst lange selbstbestimmt im gewohnten Zuhause verbleiben zu können. Da bislang die meisten Häuser nicht barrierefrei gebaut wurden, sind spätestens beim Eintreten einer Pflegebedürftigkeit mitunter kostspielige Umbauten notwendig. Damit es für die Betroffenen keine Kostenfrage ist, barrierefrei zu wohnen, ist die Förderung entsprechender Baumaßnahmen möglich, erklären die Experten von www.schneeweiss-architekten.de.

Umbau im Pflegefall

Gerade, wenn die Pflegebedürftigkeit durch einen Unfall oder eine akute Erkrankung kurzfristig auftritt, sind die meisten Wohnungen aufgrund verschiedener kleinerer und größerer baulichen Eigenheiten nicht für ein unkompliziertes Alltagsleben geeignet. So kann der Einstieg in eine herkömmliche Badewanne für den Pflegebedürftigen nicht mehr möglich sein, und eine Treppe kann zum unüberwindbaren Hindernis werden. In diesen Fällen hilft die Pflegekasse unbürokratisch mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu EUR 4000 für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Ein formloser Antrag genügt, denn eventuell notwendige Unterlagen werden bei Bedarf von dem zuständigen medizinischen Dienst angefordert.

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Förderprogramme für Baumaßnahmen

Auch ohne bereits vorliegende Pflegebedürftigkeit können vorsorgliche vorgenommene Umbaumaßnahmen und der Bau oder Kauf von barrierefreien Immobilien gefördert werden. Das wichtigste Programm bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die verbilligte Darlehen für altersgerechte Umbauten vergibt. Auch die einzelnen Bundesländer fördern mit ähnlichen Programmen das barrierefreie Wohnungen. Zusätzlich können Förderungen von verschiedenen sozialen Stiftungen in Frage kommen. Welche Programme im individuellen Fall in Anspruch genommen werden können, erfahren Interessierte bei Pflege- und Seniorenberatungsstellen vor Ort.

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